Akte 1. FSV Mainz 05
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Die abgelehnte Fusion mit Spvgg. Mainz-Weisenau 1969

Ende der 60er denkt Mainz 05 über eine Fusion mit dem Nachbarn nach — die Weisenauer Mitglieder lehnen so deutlich ab, dass die 05er gar nicht abstimmen.

Die Fusion, die es nie gibt: In den späten 1960er-Jahren scheint Mainz 05 in der sportlichen Bedeutungslosigkeit zu versinken. Traditionsklubs wie der 1. FC Kaiserslautern, Wormatia Worms oder der FK Pirmasens liegen im beschaulichen Rheinland-Pfalz sportlich und in der Publikumsgunst um Längen vor den Landeshauptstädtern. Was also tun?

Nachdem sie bereits in der Schlussphase der Saison 1968/69 den Abstiegsplätzen gefährlich nahekommen, muss die überalterte Mannschaft im folgenden Jahr als Drittletzter überwintern. Der Verein denkt über eine Fusion mit dem noch schlechter stehenden Nachbarn Spvgg. Mainz-Weisenau nach, die von den dessen Mitgliedern jedoch mit so deutlicher Mehrheit abgelehnt wird, dass das Votum der 05-Mitglieder gar nicht mehr stattfindet.

Dem FSV gelingt am Saisonende den Klassenverbleib, die Weisenauer steigen ab.

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