Im gleichen Jahr meldet das Autohaus, in das Heidel sich eingekauft hat, Insolvenz an. Erst jetzt wird der Mainzer Macher festangestellter und hauptberuflicher Manager. Nach Klopp zieht er 2009 mit dem damaligen Mainzer U19-Coach Thomas Tuchel den nächsten Trainer-Joker.\n\nUnd er plant seinen nächsten Coup: Ein neues Stadion für Mainz 05. Schon 2007 holen Heidel und Klubchef Harald Strutz, ebenfalls ein gebürtiger Mainzer, sich die Genehmigung für eine neue Arena in Bretzenheim, 2009 ist Baubeginn.
2011 zieht Mainz 05 um. Natürlich stilecht mit einem vier Kilometer langen Karnevalsumzug.\n\nDas Image des selbst ernannten Karnevals-Verein, der bei jedem Tor den Narrhallamarsch einspielt, geht ebenfalls auf das Konto von Heidel. Mit dem Schweizer Martin Schmidt, noch so ein Glücksgriff von Heidel, erreicht Mainz 2016 in der Europa League erstmals eine Gruppenphase in einem europäischen Wettbewerb.
Den Mainzer Umsatz hat er von drei Millionen (1992) auf 78 Millionen Euro im Jahr 2014 gesteigert. Also: Von wegen Insolvenz…der kann es nicht.