Akte 1. FSV Mainz 05
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OMG — Oh My God!

Thomas Tuchels Bruch mit Mainz 2014: Sabbatical statt Vertragserfüllung

Tuchel kündigte im Mai 2014 trotz laufenden Vertrags für ein Sabbatical, blieb aber in Mainz wohnen — Präsident Strutz nannte den Abgang grenzwertig.

Schluss im Jahr 2014: Seinen Vertrag will Thomas Tuchel im Mai 2014 nicht mehr erfüllen, obwohl dieser noch ein Jahr läuft. Stattdessen will er ein Sabbatical nehmen, genau wie es Pep Guardiola vorgemacht hat. In Mainz wohnen bleiben will er aber doch.

„Freiwillig“, wie er später in einem Interview sagt, als er im Jahr 2015 mit seinem neuen Verein Borussia Dortmund wieder in Mainz spielt. Das Verhalten von Tuchel im Frühjahr 2014 hinterlässt „mixed emotions“ und eine gehörige Portion verletzten Stolz in Mainz, zum Beispiel beim damaligen Vereinspräsident Harald Strutz. Der sagt der „Bild-Zeitung“ anlässlich des Besuchs von Tuchel mit dem BVB: „Aus meiner Sicht gibt es keinen Grund, sich nicht zu grüßen.

Wir haben nur unterschiedliche Auffassungen von Respekt. Dabei bleibe ich, muss mich dafür auch nicht rechtfertigen. Punkt.

Sein Abgang war schon grenzwertig.“ Tuchel will das zunächst nicht kommentieren, tut es dann aber doch: „Über Herrn Strutz habe ich mich nicht mehr geärgert. Wie und wo er es gesagt hat, sagt mehr über Harald Strutz als über mich.“ Der Abgang von Thomas Tuchel – Oh My God. Jürgen Klopp hätte das wohl so hinbekommen, dass niemand sauer gewesen wäre.

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