Christian Heidel versucht ab 1989 irgendwie, Seriosität in den Verein reinzubringen. Er ist Geschäftsführer eines Autohauses, sein Vater ist Bürgermeister und Baudezernent in Mainz. 1992 rückt er in den Mainzer Vorstand auf.\n\n„Mainz ist Heimat, Lebensaufgabe und dieser Klub ist irgendwo auch mein Baby“, sagt er Jahre später der WELT.
Und irgendwo auch eine Trainerschleuder. Zwischen 1992 und 2001 wechselt in Mainz 15-mal der Coach.\n\nDer letzte Trainer, der nicht mit „Helau“ verabschiedet wird, ist Eckhard Krautzun.